Wasserwechsel
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Je häufiger man im Aquarium Wasser wechselt, desto besser ist es. Optimal wäre ein System, in dem das Wasser ständig ausgetauscht wird, aber für die meisten ist das zu kompliziert oder zu teuer.
Eine gute Faustregel ist, jede Woche ein Drittel des Wassers im Aquarium zu wechseln.
Zu häufig jeweils zu große Wassermengen zu wechseln, kann sich negativ auf das Aquarium auswirken. Wenn du jeden Tag 80 % des Wassers wechselst, störst du die Fische wahrscheinlich.
Wenn dein Leitungswasser viel Chlor(wp) enthält, solltest du erwägen, das Wasser einen Tag zwischenzulagern, bevor du es ins Aquarium gibst. Chlor reizt Haut und Kiemen der Fische.
Mulm entfernen
Wenn du Wasser aus dem Aquarium entnimmst, ist es sinnvoll, gleichzeitig Mulm vom Boden zu entfernen. Dazu befestigt man eine sogenannte Mulmglocke am Ende des Schlauchs, mit dem man das Wasser absaugt.
Bewege die Mulmglocke über den Boden und lockere damit den Bodengrund, um den Abfall zu lösen. Eine Mulmglocke bekommt man im Aquariengeschäft, oder man kann sie für ein Zehntel des Preises selbst herstellen.
Entferne nicht am selben Tag Mulm und reinige den Filter. Sonst riskierst du, zu viele nützliche Bakterien auszuspülen, sodass das Aquarium einen neuen Einfahrzyklus durchlaufen muss.
Kampffisch im Glas
Wenn du den Kampffisch in einem „Goldfischglas“ hältst, solltest du mindestens ein Drittel des Wassers zwei- bis dreimal pro Woche oder täglich wechseln. In einem Glas ohne Filter gibt es ohnehin nur wenig Grundlage für Bakterien; es bringt daher wenig, sie erhalten zu wollen. Achte darauf, dass die Temperatur im Aquarium beim Einfüllen des neuen Wassers nicht zu stark schwankt.